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SUMMARY:"Dor leDor - Generation zu Generation" - deutschsprachige Künstler im Zeichen ihres Judentums"
DESCRIPTION:„Dor leDor – Generation zu Generation“ – deutschsprachige Künstler im Zeichen ihres Judentums“ \nLesung mit Musik \nWann: Sonntag\, 21.06.2026\, ab 11 Uhr\nWo: Hotel Collegium Leoninum\, Noeggerathstr. 34\, 53111 Bonn \nMit Auszügen aus den Werken von:\nHeinrich Heine (Der Rabbi von Bacharach)\nFranz Kafka (Brief an den Vater) und\nPaul Celan (Gedichte aus Jerusalem). \nMusik von Felix Mendelssohn Bartholdy\, Gustav Mahler und Don Jaffé. \nRoman Salyutov – Lesung und Klavier\nAgnes Grube – Oboe\nAlexander Lifland – Violine\nRamon Jaffé – Cello \nDer Eintritt ist frei. Wir freuen uns jedoch über Spenden an den Solidaritätspartnerschaftsverein Bergisch-Gladbach-Nir Oz zum Aufbau eines kulturell-gesellschaftlichen Austausches mit dem Kibbuz Nir Oz. \nDas Projekt widmet sich einem einerseits typisch jüdischen\, andererseits allgemein sehr ansprechenden Thema durch das Prisma der drei großen deutschsprachigen jüdischen Schriftsteller des 19. – 20. Jahrhunderts Heinrich Heine\, Franz Kafka und Paul Celan. Am Beispiel ihrer besonderen Werke werden verschiedene spannende Aspekte in der Überlieferung und Wahrnehmung des Judentums von Generation zu Generation zum Ausdruck gebracht. Die literarische Vorlage bilden Heines unvollendeter Jugendroman „Der Rabbi von Bacharach“\, Kafkas „Brief an den Vater“ sowie der Jerusalemer Gedichtzyklus von Celan – voller Suche und Sehnsucht nach \ndem eigenen Ich und einem Zuhause-Gefühl als Juden in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Vorbelastet durch verschiedene entsprechende schmerz- und leidvolle \nErfahrungen in ihrem sozialen Umfeld\, ihrer Familie wie auch die des Holocausts erscheinen diese drei Künstler als Inbegriff der inneren Zerrissenheit in ihrem Judentum\, die sie zu überwinden suchten. Musikalisch und somit emotional wird die Lesung durch die Musik der drei jüdischen Komponisten aus drei Epochen vertieft\, die mit den Schriftstellern gut korrespondieren: Felix Mendlessohn (zu Heine)\, Gustav Mahler (zu Kafka) und Don Jaffé (zu Celan: Übrigens: Don Jaffé ist ein Holocaust-Überlebender aus Riga\, lebt in Bremen und widmet sich in seinem Schaffen der Jüdischen Geschichte). Es sind vier Musiker beteiligt – Geige\, Cello\, Oboe und Klavier. Der Pianist tritt auch als Vorleser auf. \n 
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SUMMARY:Wie viel Vergangenheit vertragen Gegenwart und Zukunft? 60 Jahre Deutsch-Israelische Gesellschaft
DESCRIPTION:– Vortrag von Dr. Martin Kloke\, Berlin – \nEs geschah am 21. März 1966 im Bonner Bundeshaus: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit riefen 50 engagierte Menschen aus Politik\, Kirchen und Gewerkschaften die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) ins Leben. Heute gehören der Freundschaftsgesellschaft mehr als 9.000 Mitglieder in 50 regionalen Arbeitsgemeinschaften an. Inwieweit ist die DIG-Geschichte mit markanten Entwicklungen in Israel\, im Nahen Osten und in Deutschland verwoben? Lassen sich aus einer differenzierten Betrachtung der Vereinshistorie Prognosen für die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen ableiten? \n2025 erhielt Dr. Martin Kloke als erster Forscher freien Zugang zum Archiv der DIG. Vor diesem Hintergrund berichtet der Referent über Meilensteine und Herausforderungen der DIG – aus der Nähe des Kenners und zugleich aus der Distanz des Analytikers. \nDr. Martin Kloke ist Politikwissenschaftler\, Bildungsmedienberater und Publizist in Berlin. An der Universität Gießen wurde er 1989 über das Thema „Israel und die deutsche Linke. Zur Geschichte eines schwierigen Verhältnisses“ promoviert. Nach Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Otto-Benecke-Stiftung in Bonn und als Ethik-Redakteur beim Volk und Wissen Verlag in Berlin war er bis 2025 für den Cornelsen Verlag tätig. Kloke ist seit vielen Jahren in der deutsch-israelischen Beziehungsgeschichte unterwegs und hat dazu zahlreiche Beiträge veröffentlicht. \nBitte melden Sie sich unter bonn@digev.de an. Eine Anmeldebestätigung mit Informationen zum Veranstaltungsort erhalten Sie per Email am Tag vor der Veranstaltung.
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SUMMARY:Zwischen Erinnerung und Hoffnung – Nir Oz im Wiederaufbauprozess nach dem 7. Oktober 2023
DESCRIPTION:– Online-Gespräch in englischer Sprache mit Petra Hemming & Efrat Machikawa – \nAm 7. Oktober 2023 wurden beim Terrorangriff der Hamas auf Israel ca. ¼ der Bewohner des Kibbuz Nir Oz ermordet. Ihre Häuser wurden zerstört bzw. niedergebrannt. Ein Teil der Bewohner wurde in den in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Gazastreifen verschleppt. Die überlebenden Kibbuz-Mitglieder wurden nach Eilat und anschließend nach Carmei Gat\, einem Stadtteil von Kiryat Gat\, evakuiert. \nSeitdem die Bewohner den Wiederaufbau von Nir Oz beschlossen haben\, wächst die Hoffnung auf ein Leben in „ihrem“ Kibbuz nach dem Trauma des 7. Oktober. Dabei soll der Kibbuz größer\, moderner und wehrhafter werden als zuvor. \nDie Arbeiten zum Wiederaufbau sind in vollem Gange\, nicht zuletzt dank der finanziellen\, aber auch tatkräftigen Unterstützung durch den Solidaritätspartnerschaftsverein Bergisch Gladbach – Nir Oz. \nZentrale Figuren\, die das Projekt zum Wiederaufbau in die Wege geleitet haben\, sind Petra Hemming\, Vorsitzende des Ganey-Tikva-Vereins und des Partnerschaftsvereins Bergisch Gladbach – Nir Oz\, und Efrat Machikawa\, Kulturdiplomatin und Pädagogin. \nPetra Hemming\, Vorsitzende des Ganey-Tikva-Vereins\, hat 2024 zusammen mit Roman Salyutov den Solidaritätspartnerschaftsverein Bergisch Gladbach – Nir Oz ins Leben gerufen\, dessen Co-Vorsitzende sie heute ist. Gemeinsam mit Roman organisiert sie Volontärsreisen nach Nir Oz\, um beim Wiederaufbau aktiv mitzuhelfen. Darüber hinaus sorgt sie für die finanzielle Unterstützung einzelner Projekte\, so zuletzt mit einer Spendenkampagne zum Wiederaufbau des Gästehauses von Nir Oz\, die noch bis zum 5. April 2026 läuft (weitere Informationen unter  Pressemitteilung Gästehaus.pdf Spenden unter Verwendungszweck: Gästehaus Nir OZ oder online über: https://www.betterplace.org/de/projects/170069). \nEfrat Machikawa\, international tätige Dozentin\, die sich der Förderung des Dialogs und der interkulturellen Zusammenarbeit verschrieben hat. Sie selbst stammt aus Nir Oz und ist die Nichte des am 7. Oktober 2023 entführten und nach 482 Tagen aus der Geiselhaft befreiten Gadi Moses. Efrat Machikawa war seit dem 7. Oktober 2023 sehr in die Aktivitäten des Hostages Families Forum involviert und setzte sich in der breiten Öffentlichkeit und auch gegenüber der deutschen Bundesregierung für die Freilassung der Geiseln\, darunter auch deutsche Staatsbürger\, ein (detaillierte Informationen finden Sie unter Efrat Machikawa | BERLIN FREEDOM CONFERENCE). \nMit beiden Frauen wollen wir uns über deren vielfältiges Engagement und ihre Verbundenheit zueinander unterhalten. Das Gespräch und die sich anschließende Fragerunde findet in englischer Sprache statt. \nBitte melden Sie sich unter bonn@digev.de an. Die Anmeldebestätigung erhalten Sie zusammen mit den Zugangslink (ZOOM) am Tag vor der anberaumten Veranstaltung.
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SUMMARY:"Auf der Suche nach der verlorenen Identität - der Exodus jüdischer Musiker aus dem deutschsprachigen Kulturraum"
DESCRIPTION:Zum Gedenktag an die Reichsprogromnacht – moderiertes Kammermusik-Konzert mit Roman Salyutov \nEs erklingen Werke von Kurt Weill\, Arnold Schönberg\, Alexander von Zemlinski\, Erich Wolfgang Korngold u. a. \nMit:\nRoman Salyutov – Klavier & Moderation\nAgnes Grube – Oboe\nAlexander Lifland – Violine\nFalko Hönisch – Bariton \n  \nNoch Jahrzehnte vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten\, als die Beteiligung jüdischstämmiger Künstler am Kulturleben besonders intensiv und fruchtvoll wurde\, mussten sie eine immer stärker werdende antisemitische Ausgrenzung erleiden\, durch die versucht wurde\, sie in eine Fremdstellung zur deutschsprachigen Musikkultur\, als deren Teil sich diese Künstler empfanden\, zu bringen. So fing Schritt für Schritt der Auszug jüdischer Kulturschaffenden aus dem deutschsprachigen Kulturraum an\, der nach 1933 besonders intensiv wurde. Es konnten sich mehrere jüdische Künstler im Exil retten und wurden in ihrer neuen Wahlheimat weiterhin erfolgreich. Dabei erfuhren sie eine große und prägende Identitätskrise. Zugleich stellte ihr Exodus aus der Alten Welt einen immensen Verlust für die deutsche Kulturgeschichte dar: Nach 1933 wurden ihre Werke verboten\, und die NS-Macht tat alles\, um die Erinnerung an sie im kollektiven Bewusstsein zu vernichten. Und erst Jahrzehnte nach dem Krieg wurde Geschichte dieser verbannten jüdischen Künstler allmählich aufgearbeitet\, damit sie und ihre Musik wieder Teil des deutschen Musiklebens werden können.
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SUMMARY:Sonderausstellung "7. Oktober" des ANU – Museum of the Jewish People\, Tel Aviv\, Israel – Online-Führung durch die Ausstellung in englischer Sprache
DESCRIPTION:Der 7. Oktober 2023 markiert eine tiefe Zäsur für die jüdische Welt. Auch mehr als 700 Tage nach dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel ringt die jüdische Gemeinschaft in Israel wie auch weltweit – gemeinsam mit ihren Unterstützerinnen und Unterstützern – mit den Folgen dieses Traumas. Die offene Wunde bleibt auch deshalb bestehen\, weil noch immer 48 Geiseln in Gaza festgehalten werden. Zugleich haben die Reaktionen auf das militärische Vorgehens Israels in Deutschland eine neue Welle des Antisemitismus ausgelöst. So dokumentierte RIAS für das Jahr 2024 einen Anstieg antisemitischer Vorfälle um 77 Prozent. 2025 setzt sich dieser alarmierende Trend mit bereits über tausend registrierten Straftaten allein im ersten Quartal fort. Die Situation für Jüdinnen und Juden weltweit ist heute so ernst wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In diesem Kontext erhält die Kunst eine neue Rolle: Sie macht sichtbar\, wie historische Erfahrung und künstlerischer Ausdruck im Schatten des Schreckens zusammentreffen. Die Kunst wird zum Zeugnis\, ein Medium\, das Trauma zu verarbeiten\, Erinnerung zu bewahren und Wahrheit zu sprechen\, wenn Worte allein nicht ausreichen.\n\nAngesichts des dringenden Ausdrucksbedürfnisses israelischer Künstler:innen und des öffentlichen Wunsches\, die tragischen Ereignisse des 7. Oktober zu verstehen und zu verarbeiten\, stellte das ANU – Museum of the Jewish People bereits im Dezember 2023 eine temporäre Ausstellung mit dem Titel „7. Oktober“ zusammen. Sie zeigt Werke von 25 israelischen Künstler:innen aus dem Süden Israels\, die direkte und persönliche Verluste erlitten\, einschließlich jener\, die am oder unmittelbar nach dem 7. Oktober ihr Leben verloren. Aus den schrecklichen Umständen hervorgegangen\, steht die Ausstellung als wichtiger Meilenstein der israelischen Kunst und als bewegendes Zeugnis des jüdischen Erlebens. \,\,7.Oktober‘‘ wurde viel besichtigt und von zehntausenden israelischen und internationalen Besuchern aller Kontinente gelobt. Sie bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit\, über die tragischen Ereignisse des 7. Oktobers zu lernen\, gemeinsam zu trauern und sich mit den Schrecken auseinanderzusetzen.\n\n\n\nAnmeldung unter bonn@digev.de. Eine Bestätigung mit dem Einwahllink schicken wir Ihnen einen Tag vor Beginn der Veranstaltung zu.
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SUMMARY:Vom Arabischen Frühling bis zu Donald Trump: Der Israel-Hamas-Krieg im historischen und geopolitischen Kontext
DESCRIPTION:Vortrag von Uriel Kashi\, Historiker\, Reiseleiter und Leiter der Jugendbildungsstätte Beit Ben Yehuda in Jerusalem. \nDer brutale Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die darauffolgende militärische Auseinandersetzung stellen eine Zäsur dar\, welche die politische Dynamik im Nahen und Mittleren Osten nachhaltig beeinflusst. Verständlich wird dies erst\, wenn der folgende Krieg nicht als isoliertes Ereignis\, sondern als Ergebnis jahrzehntelanger geopolitischer Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten betrachtet wird. Wer die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Gazastreifen verstehen will\, muss daher den größeren historischen und politischen Kontext berücksichtigen. \nIn seinem Vortrag gibt Uriel Kashi\, Reiseleiter und Leiter der Jugendbildungsstätte Beit Ben Yehuda in Jerusalem\, zunächst einen Überblick über zentrale Entwicklungen der letzten Jahrzehnte: die Auswirkungen der Islamischen Revolution im Iran\, die Umbrüche des Arabischen Frühlings\, aber auch globale Faktoren wie den Klimawandel und veränderte Rohstoffbedarfe\, die das geopolitische Gleichgewicht der Region beeinflussen. \nIm zweiten Teil richtet sich der Blick auf die Gegenwart und Zukunft der Region: In Israel prägt weiterhin die Diskussion über die Verantwortung der politischen Führung für das Versagen am 7. Oktober sowie der Umgang mit der Geiselkrise die öffentliche Debatte. Wie wird Israel mit den innenpolitischen Spannungen umgehen\, die sich seit dem 7. Oktober noch verschärft haben? Welche Perspektiven gibt es für den Gazastreifen? Wie könnte ein Wiederaufbau Gazas aussehen? Kann es langfristig eine neue politische Ordnung für Gaza geben\, und wenn ja\, unter wessen Kontrolle? Welche Auswirkungen hat der Krieg auf andere Länder der Region? Während die Hisbollah im Libanon erheblich an Einfluss verloren hat\, durchläuft Syrien nach dem Sturz von Assad eine Phase der Neuordnung\, bei der noch unklar ist\, welche Akteure langfristig dominieren werden. Und natürlich: Welche Auswirkungen hat die Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident für die Entwicklungen der kommenden Jahre? \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Bonn und dem Center for Advanced Security\, Strategic an Integration Studies (CASSIS). \nAnmeldung an bonn@digev.de ist unbedingt erforderlich! Bitte beachten Sie\, dass aus Sicherheitsgründen eine Teilnahme ohne Teilnahmebestätigung per Email nicht möglich ist!
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SUMMARY:60 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen – Gemeinsame Sicherheitspolitik im Wandel der Zeit
DESCRIPTION:Gespräch mit Oberst i.G. Dr. Klaus Jürgen Haffner\, Dr. Gerhard Conrad und Prof. Dr. Ulrich Schlie (Moderation) \nWeitblick\, Mut und Durchsetzungsvermögen. Damit begründeten Konrad Adenauer und David Ben-Gurion am 12. Mai 1965 das deutsch-israelische Verhältnis. Heute ist daraus eine kraftvolle Partnerschaft erwachsen. Besonders in der Sicherheitspolitik. \nMit Israel\, der einzigen liberalen Demokratie im Nahen Osten\, verbindet Deutschland seit jeher ein besondere Sicherheitspartnerschaft: Der Erwerb des israelischen Luftverteidigungssystem Arrow 3\, die gemeinsame Luftwaffenübung „Blue Flag 2021“ oder die Ausbildung deutscher Soldaten an der israelischen Drohe Heron TP sind dabei nur die jüngsten Beispiele für eine besonders vertrauensvolle Zusammenarbeit. \n60 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen wollen wir zum Anlass nehmen\, um die großen Wegmarken im sicherheitspolitischen Verhältnis schlaglichtartig zu beleuchten. Aus der komplementären Betrachtung der militärischen und nachrichtendienstlichen Perspektive erwächst ein vollständiges Bild\, das auf weite Strecken geprägt war durch eine vorausschauende Rüstungskooperation und Deutschland Rolle als ehrbarer Vermittler im Nahostkonflikt. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft\, der Konrad-Adenauer-Stiftung\, dem Center for Advanced Security\, Strategic and Integration Studies (CASSIS) und der Jungen Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. \nOberst i.G. Dr. Klaus Jürgen Haffner \nSeit 2022 Luftwaffenattaché Deutsche Botschaft\, London. Zuvor von 2018-2022 Verteidigungsattaché Deutsche Botschaft\, Tel Aviv. \nDr. Gerhard Conrad \nIslamwissenschaftler\, Jurist und ehemaliger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) \nProf. Dr. Ulrich Schlie (Moderation) \nHenry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung und Direktor des Center for Advanced Security\, Strategic and Integration Studies (CASSIS) \nAnmeldung unter dem nachfolgenden Link ist unbedingt erforderlich: \n60 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen – Büro Bundesstadt Bonn – Konrad-Adenauer-Stiftung \nDer Veranstaltungsort im Bonner Regierungsviertel wird Ihnen rechtzeitig vor Beginn mitgeteilt.
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SUMMARY:Benefizkonzert
DESCRIPTION:Save the Date!\nBenefizkonzert in Bonn am 13.04.2025\, 17 Uhr\nWo: Hotel Collegium Leoninum\, Noeggerathstr. 34\, 53111 Bonn\nDer Eintritt ist frei\, Spenden erbeten!\nAlle Erlöse gehen zugunsten von Projekten zum Wiederaufbau des Kibbutz Nir Oz (Home | Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach – Nir Oz e. V.)\nund zur Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner des Gaza-Grenzgebietes zur Bewältigung ihrer Traumata (Home – עמותת מסע אישי)
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SUMMARY:Trialog. Wie wir über Israel und Palästina sprechen
DESCRIPTION:Zoom-Gespräch mit dem Sozialunternehmer und Aktivisten Shai Hoffmann. \nSpätestens seit dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel und dessen Folgen hat der gesellschaftliche Diskurs über den Nahostkonflikt an Schärfe zugenommen und zu einer extremen Lagerbildung geführt\, in der ein Austausch kaum bzw. nicht mehr möglich zu sein scheint. Um diese Sprachlosigkeit zu überwinden\, führt Shai Hoffmann\, deutscher Jude mit israelischen Wurzeln\, gemeinsam mit der Deutsch-Palästinenserin Jouanna Hassoun und dem Team von „Gesellschaft in Wandel“ seit Oktober 2023 in Schulen Trialoge zum Thema Israel und Palästina durch.\n\nWelche Erfahrungen sie in diesen Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern gemacht haben\, wie ein Dialog gelingen kann\, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind\, darüber wollen wir mit Shai Hoffmann sprechen.\n\nDie Veranstaltung wird über Zoom geführt. Bitte melden Sie sich unter bonn@digev.de mit Ihrem Namen und ggfs. Ihrer Zugehörigkeit zu einer Institution bzw. einem Verein an.\nSie erhalten den Zugangslink 1 Tag vor der Veranstaltung mit der Bitte\, diesen Link aus Sicherheitsgründen NICHT weiterzugeben.\nAm Tag der Veranstaltung bitten wir Sie\, sich spätestens 10 Minuten vor Beginn einzuloggen\, damit wir pünktlich starten können. Bitte achten Sie vor der Teilnahme am Zoom-Meeting darauf\, dass Ihr Zoom-Name identisch ist mit dem in Ihrer Anmeldung angegebenen Namen.\n\nShai Hoffmann ist ein deutscher Jude mit israelischen Wurzeln. Er ist als Sozialunternehmer\, Aktivist\, Speaker und Moderator tätig. Als Geschäftsführer der Bildungsorganisation „Gesellschaft im Wandel“ hat er verschiedene Formate wie beispielswiese den Trialog Israel – Palästina initiiert. Gemeinsam mit Jouanna Hassoun hat er das Buch „Trialog. Wie wir über Israel und Palästina sprechen“ 2024 im Bastei Lübbe Verlag veröffentlicht.
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SUMMARY:Sei a Mensch! - Ausstellung von Halina Hildebrandt und Gespräch zum 7. Oktober 2023
DESCRIPTION:Gemeinsam zeigen die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in NRW\, die Bonner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit\, die Deutsch-Israelische Gesellschaft\, das Katholische Bildungswerk Bonn und das Evangelische Forum Bonn die Ausstellung „Sei a Mensch!“ mit Bildern der Fotografin Halina Hildebrand. \nDie Fotografien zeigen die Leere und Hoffnungslosigkeit\, die sich in Israel nach dem brutalen Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 ausbreitete. Sie sind Anklage an unser Menschsein\, zeigen aber keine Schockbilder\, und fordern uns auf zur Reflexion über die Zukunft und die gemeinsame Verantwortung für ein friedliches Miteinander.\nAm Sonntag\, 22. September und Montag\, 23. September haben Sie jeweils zwischen 11 und 17 Uhr die Gelegenheit\, im Haus der Evangelischen Kirche\, Adenauerallee 37\, 53113 Bonn die Bilder anzuschauen. \nFür den Besuch der Ausstellung ist keine Anmeldung erforderlich! \n  \nMontag\, 23.09.2024\, 18 Uhr: Finissage im Haus der Evangelischen Kirche\, Adenauerallee 37\, 53113 Bonn \nEine Gesprächsrunde mit Halina Hildebrand und Philipp Peymann Engel\, Chefredakteur „Jüdische Allgemeine“ und Autor des Buches „Deutsche Lebenslügen“\, moderiert von Lorenz S. Beckhardt\, schließt die Ausstellung ab. \nWir bitten um Verständnis\, dass eine Teilnahme an der Abendveranstaltung nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. \nWeitere Informationen unter: Sei a Mensch! – Büro Bundesstadt Bonn – Konrad-Adenauer-Stiftung (kas.de)
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SUMMARY:Die Jeckes in Israel - Diskussion mit Shelly Kupferberg und Esther Gardei
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder der DIG AG Bonn\, \nhiermit möchten wir Sie herzlich zu der Veranstaltung „Die Jeckes in Israel“ am Dienstag\, den 3. September 2024\, um 19:00 Uhr im Kulturzentrum Brotfabrik Bonn\, Studio 5\, Kreuzstraße 16 in Bonn-Beuel einladen. Die Diskussion mit Shelly Kupferberg und Esther Gardei findet im Rahmen der Tage des Exils 2024 statt. \nViele deutsche und österreichische Intellektuelle retteten sich vor dem NS-Terror nach Palästina. Sie sind die „Jeckes“. Zu ihnen zählte der Historiker Walter Grab\, Gründer des Instituts für deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv. Sein umfangreiches Archiv diente seiner Enkelin\, der Journalistin Shelly Kupferberg\, als Quelle für die Erzählung „Isidor – Ein deutsches Leben“. Gemeinsam mit Esther Gardei vom Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung stellt sie Leben\, Tradition und Kreativität der Jeckes vor. \nDer Eintritt ist frei. \nWeitere Informationen unter brotfabrik-bonn.de \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bonn mit dem Demokratischen Salon\, dem Katholischen Bildungswerk\, dem Kulturzentrum Brotfabrik Bonn\, der Theatergemeinde Bonn und dem Zentrum für Versöhnungsforschung der Universität Bonn. \nGefördert wird sie durch die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung.
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SUMMARY:"Machet keine Dummheiten während ich todt bin" - Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels
DESCRIPTION:Online-Vortrag von Andrea Livnat \nVor 120 Jahren verstarb Theodor Herzl\, der Begründer des Zionismus als politische Bewegung. In Israel als „Prophet des Staates“ verehrt\, war Herzl von Beginn an ein einendes Symbol der konkurrierenden Strömungen und Gruppierungen\, sowohl innerhalb der zionistischen Bewegung wie auch später in Israel. Gleichzeitig versuchten die verschiedenen Seiten\, Herzl für ihre Zwecke und Überzeugungen im Kampf um die Deutungshoheit einzuspannen. \nDer Vortrag blickt auf Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels und zeigt die Veränderungen und Brüche\, die das Land in den 75 Jahren seines Bestehens durchlief\, aus dieser Vogelperspektive. Feier- und Gedenktage\, der Herzl-Berg in Jerusalem\, aber auch Lehrmaterialien\, sowie Beispiele aus Kunst und Kultur dienen dabei als Quellen. Es wird deutlich\, dass Herzls Vision auch heute noch Quelle der Inspiration\, aber auch Streitpunkt in der Frage um die Ausrichtung und Ziele des Zionismus ist\, auch in den schweren Zeiten\, die Israel im Moment durchlebt. \nDr. Andrea Livnat ist Historikerin und Herausgeberin des jüdischen Internetportals haGalil. Zu ihren Veröffentlichungen zählen „Der Prophet des Staates. Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels“ (Campus 2011) und „111 Orte in Tel Aviv\, die man gesehen haben muss“ (Emons 2023). \nKooperationspartner: DIG AG Bonn\, Katholisches Bildungswerk Bonn\, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bonn \nZur Veranstaltung ist eine Voranmeldung bis zum 2. Juli 2024 notwendig. Senden Sie diese bitte an bonn@digev.de.
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SUMMARY:„(Über-)Leben im Gaza-Grenzgebiet vor- und nach dem 7. Oktober“
DESCRIPTION:Am Morgen des 7. Oktobers 2023 erwachten die Bewohner des Gaza-Grenzgebietes und des westlichen Negevs jäh durch Sirenen und Raketenfeuer\, die Teil eines groß angelegten Terrorangriffs auf ihre Gemeinden waren. Dieser brutale Überfall kostete ca. 1200 Menschen das Leben\, darunter Kinder und Alte. Darüber hinaus wurden ca. 230 Menschen in den Gazastreifen gewaltsam verschleppt.\nDie Bewohner des Gaza-Grenzgebietes leben seit 2001 – als die erste Rakete auf Sderot traf – im Schatten des Terrors. Für sie ist die konstante Bedrohung durch den Raketenbeschuss und die Hamas seit mehr als zwei Jahrzehnten bittere Realität. \nZu Beginn der anstehenden Online-Veranstaltung werden Ayelet Katzir und Dr. Mouli Bentman einen Kurzfilm zeigen\, der vor den Ereignissen des 7. Oktobers von der Sapir School of Audio & Visual Arts :הערות עם(OS1) gedreht wurde. Der Film zielt darauf ab\, die Realitäten des Alltags im Gaza-Grenzgebietes einzufangen. Im Anschluss daran werden uns beide an ihren persönlichen Erfahrungen teilhaben lassen\, die sowohl das Leben vor als auch nach dem 7. Oktober im Detail beleuchten. \nWährend des Angriffs hat Ayelet Katzir 30 grauenvolle Stunden versteckt in ihrem Haus in Kfar Aza verbracht. Ihr Mann wurde ermordet\, als er durch den Kibbutz fuhr. Wie viele andere auch wurde Ayelet Katzir evakuiert. Bis zum heutigen Tag kann sie in ihr Zuhause nicht zurückkehren.\nDr. Bentman\, der am Sapir Academic College unterrichtet\, hat über die Jahre unzählige Raketenangriffe durchgemacht und durch den Terroranschlag am 7. Oktober viele seiner Freunde und Studenten verloren. Zudem steht er einer Organisation namens „Personal Journey“ (Masa Ishi) vor\, eine Organisation\, die sich zum Ziel gesetzt hat\, den Alltag der im Gaza-Grenzgebiet lebenden Einwohner/innen darzustellen. Die einzelnen Projekte der Organisation bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit\, durch Zugang zu den notwendigen Kenntnissen und Mitteln zur Erstellung von Podcasts und Fotos ihre Erlebnisse zu teilen und dadurch ihre persönlichen Traumata aufzuarbeiten. \n  \nDas Gespräch findet am 18.06.2024\, 18 Uhr (MESZ) online und in englischer Sprache statt. Bitte registrieren Sie sich auf Zoom unter:   https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZYucuuhrDkrH9ZxRnBEngrvbMFcEFaZjzOm
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SUMMARY:Jenseits grüner Gebäude: Ganzheitliche ökologische Gestaltung
DESCRIPTION:Online-Vortrag mit Jonathan Natanian (Technion\, Israel) in englischer Sprache. \nStellen Sie sich eine Zukunft vor\, in der unsere gebaute Umwelt positiv zum Planeten beiträgt. Unser Ziel ist ambitioniert: Keine CO2-Emissionen mehr in 2050 und die Begrenzung der Klimaerwärmung auf nur 1\,5°C. Aber wie kann die Architektur zu dieser nachhaltigen Zukunft beitragen? Dieser Vortrag befasst sich mit der zentralen Rolle der architektonischen Gestaltung bei dieser Aufgabe. \nIn der Vergangenheit benutzten Architekten intuitive Methoden\, die mit der Umwelt harmonisierten. Einige Experten argumentieren\, dass eine Rückbesinnung auf diese traditionellen Praktiken notwendig ist. Aber ist das ausreichend für moderne Herausforderungen? Im Gegensatz dazu bevorzugen immer mehr die Verwendung von fortgeschrittenen\, digitalen Werkzeugen\, die ökologische Daten direkt in den Gestaltungsprozess integrieren. Aber der Übergang zu vollständig digitalisierten Abläufen wirft die Frage auf\, was dabei übersehen werden könnte. \nDieser Vortrag aus dem „Environmental Performance Design Lab“ befasst sich mit der Entwicklung von traditionellen zu Computer-basierten Gestaltungsmethoden. Wir untersuchen\, wie diese Ansätze nicht nur die Effizienz erhöhen\, sondern das Verständnis und die Umsetzung von nachhaltigen Praktiken stärken. Indem historische Erkenntnisse mit modernster Technologie verknüpft werden\, möchten wir zeigen\, wie moderne Architektur effektiv zu ökologischer Nachhaltigkeit beitragen kann. \nJonathan Natanian ist Assistant Professor B. Arch. M.Sc.\, Dr.-Ing.\, Head of the Environmental Performance and Design Lab (EPDL) Faculty of Architecture and Town Planning\, Technion – Israel Institute of Technology. \nAnmeldungen unter bonn@digev.de
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SUMMARY:Zwischen innerer Zerrissenheit und neuen Gefahren: Israels Herausforderungen nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:Hinweis: Anmeldungen zum Vortrag können nicht mehr entgegen genommen werden!!! \nNeuer Vortrag von Uriel Kashi \n  \nIn seinem Vortrag „Zwischen innerer Zerrissenheit und neuen Gefahren: Israels Herausforderungen nach dem 7. Oktober“ zeichnet Uriel Kashi die politischen Umwälzungen in Israel seit Ende 2022 nach. Er beginnt mit der Rückkehr Benjamin Netanjahus ins Amt des Ministerpräsidenten und der Bildung einer Regierung\, die maßgeblich von ultraorthodoxen und national-religiösen Parteien getragen wird. Diese Konstellation führte zu einer beispiellosen Polarisierung innerhalb der israelischen Gesellschaft und löste – vor allem wegen einer geplanten Justizreform – umfassende Proteste aus. Die Verschärfung der Politik gegenüber den Palästinensern in der Westbank hatte außerdem eine zunehmende Entfremdung von seinen internationalen Verbündeten\, insbesondere den USA\, zur Folge. \nNachdem der brutale Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober und der anschließende Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen – aber auch die anhaltenden Sicherheitsbedrohungen durch andere vom Iran unterstützte Proxys wie die libanesische Hisbollah und die jemenitischen Huthi – zwar zu einem kurzfristigen Zusammenhalt innerhalb der israelischen Bevölkerung führten\, zeigt Kashi\, wie dieser Zusammenhalt seit Beginn des Jahres zu bröckeln beginnt und die tiefen Gräben innerhalb der israelischen Gesellschaft wieder deutlicher sichtbar werden. \nWährend die durch den Krieg stark traumatisierte israelische – wie auch die palästinensische – Gesellschaft in diesen Krisenzeiten eigentlich dringend Unterstützung und Hilfe durch internationale Partner benötigen würde\, legt Kashi dar\, wie geopolitische Machtverschiebungen\, nationale Eigeninteressen\, aber auch die Zunahme antisemitischer Diskurse die Fähigkeit der internationalen Staatengemeinschaft einschränken\, eine wirksame Rolle bei der Überwindung der aktuellen Krise zu spielen. \nDer Eintritt ist kostenfrei.\nAnmeldung unter: bonn@digev.de
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SUMMARY:Der 7. Oktober und das iranische Regime. Hintergründe und die Rolle Deutschlands
DESCRIPTION:Die Arbeitsgemeinschaft Bonn der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Kooperation mit dem ev. Forum Bonn lädt ein zu einem Fachgespräch mit Arye Sharuz Shalicar (Sprecher IDF) und Aras-Nathan Keul (Politikwissenschaftler). \nUm Anmeldung unter bonn@digev.de wird gebeten! \nDer 7. Oktober stellt eine Zäsur dar. Nicht nur für Israels Armee\, Sicherheitskräfte und Nachrichtendienste\, sondern auch für seinen Umgang mit seinen Nachbarn. Doch was sind die Hintergründe des 7. Oktober? Wie konnte die Hamas diesen Überfall auf Israel vorbereiten? Welche Rolle spielt darin die Islamische Republik Iran und droht nun eine offene und direkte Konfrontation zwischen beiden? Zudem werden wir uns den Fragen widmen\, wie gerade die Lage in Israel ist\, wie der Krieg gegen die Hamas weiter gehen wird und wie es zu einem dauerhaften Frieden kommen kann. \nArye Sharuz Shalicar (Major d.R.) ist Schriftsteller und Politologe und seit dem 7. Oktober wieder Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). \nAras-Nathan Keul ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Deutschlands Rolle im Nahen Osten. Er hat sich dabei auf Deutschlands Beziehungen zu Israel und der Islamischen Republik Iran spezialisiert.
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SUMMARY:Holocaust Remembrance Day - Nie wieder ist jetzt!
DESCRIPTION:Holocaust Remembrance Day – Nie wieder ist jetzt! Wir möchten der Opfer des Holocaust gedenken und eine Zeichen gegen die antisemitischen Gräueltaten der Nationalsozialisten setzen. Gemeinsam erinnern wir an die Ermordeten und stehen zusammen gegen Antisemitismus und Faschismus. \, Samstag\, 27. Januar 2024 @ 14 Uhr ° Marktplatz/vor dem Alten Rathaus (Markt 2\, 53111 Bonn)
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SUMMARY:Deutschland und Israel nach dem 7. Oktober 2023
DESCRIPTION:Gespräch mit Jenny Havemann & Elis Marder \nAm 7. Oktober 2023 griff die Hamas Israel an. 240 Israelis wurden als Geiseln in den Gaza Streifen verschleppt. Seitdem befindet sich das Land im Krieg. Am 25. Januar 2024 diskutieren Jenny Havemann und Elis Marder die israelische und deutsch-jüdische Perspektive.  \nJenny Havemann berichtet aus Israel für ein deutsches Publikum\, sie besuchte die vollkommen zerstörte Kibbuze\, Orte des Horrors\, sprach mit Angehörigen der Geiseln vor Ort. In Israel engagiert sie sich auch für evakuierte Familien. Am 25. Januar wollen wir darüber sprechen\, wie sich ihr Leben nach dem 7. Oktober verändert hat. Wie steht es um den ‚Konsens‘ der israelischen Gesellschaft? Was erwarten die Israelis aus ihrer Sicht von Deutschland? Wie blicken die Israelis auf das Verhalten der deutschen Öffentlichkeit\, Politik und Gesellschaft?  \nAuf dem Podium wird auch Elis Marder sitzen\, die Studentin der Universität Bonn und unter anderem Vorsitzende der Jüdischen Hochschulgruppe Bonn und Mitglied im Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist. Wie hat sich ihr Leben hier in Bonn nach dem 7. Oktober verändert? Ist das Leben der jüdischen Studierenden beeinträchtigt? Wie zeigt sich das konkret in ihrem Alltag? Und was erwartet sie von ihren nicht-jüdischen Kommilitonen? \nModeriert wird die Veranstaltung von Esther Gardei\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Bonn. \nWann? – Donnerstag\, 25. Januar 2024 um 18:30 Uhr \n​Ort: Wird nach der Anmeldung per Mail bekanntgegeben. Die Anmeldung erfolgt über vforum@uni-bonn.de.
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SUMMARY:Spiel mir das Lied vom Leben
DESCRIPTION:Multimediale Lesung zum Gedenktag für die Opfer der Nationalsozialisten – Die Autorin Angela Krumpen liest aus ihrem Buch „Spiel mir das Lied vom Leben“ (Judith und der Junge von Schindlers Liste). \nBegleitung: Paul Rosner (Ukraine)/Violine \nDer Eintritt ist frei! \n\nDie Autorin Angela Krumpen liest aus ihrem Buch „Spiel mir das Lied vom Leben“ (Judith und der Junge von Schindlers Liste).\n\n\nBegleitung: Paul Rosner (Ukraine)/Violine\n\n\n\nErzählt wird die Geschichte der Violinistin Judith Stapf (Rheinbach)\, die 2012 als junges Mädchen durch den Film „Schindlers Liste“ beeindruckt wurde. Besonders bewegt hat sie als Musikerin die Titelmelodie\, gespielt von Itzhak Perlmann. Sie lernte durch Zufall den „Schindler Juden“ Jerzy Gross kennen\, der als kleiner Junge auf die gleichnamige Liste kam. Es entwickelte sich eine Freundschaft\, nicht zuletzt dadurch\, dass Jerzy Gross in seiner Kindheit ebenfalls Geige gespielt hatte. Nach dem Krieg spielte er in einer Country- und Klezmerband.\n\n\nDie Journalistin und Autorin Angela Krumpen\, eine Freundin ihrer Mutter\, hat von der Geschichte erfahren und daraus Buch und Dokumentarfilm (ausgestrahlt im WDR) erarbeitet.\n\n\nFür Veranstaltungen hat Angela Krumpen eine multimediale Lesung entwickelt\, bei der sie zunächst durch Judith Stapf begleitet wurde und jetzt durch den Violinisten Paul Rosner begleitet wird.\n\nWeitere Informationen erhalten Sie unter http://spd-bonn-west.de/event/gedenkfeier/.
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SUMMARY:Felix Hausdorff - Gedenken an die jüdische Academia in Bonn
DESCRIPTION:Nahe dem Todestag von Felix Hausdorff\, weltberühmter jüdischer Mathematiker aus Bonn\, der vom Nationalsozialismus in den Freitod getrieben wurde\, gedenken wir seiner.\nGemeinsam mit dem nach ihm benannten HCM\, Hausdorff Center for Mathematics\, werden zwei Vorträge sowie musikalische Begleitung angeboten\, zusätzlich wird es eine Pause mit Kaffee und Verpflegung geben\, die den Austausch anregt. Professor Walter Purkert der Universität Bomm\, Koordinator der Hausdorff-Editionen\, und Professor Norbert Schappacher von der Universität Straßburg werden verschiedene Seiten Hausdorffs Leben beleuchten und in (mathematik-)historischen Kontext setzen.\nEs sind keine mathematischen Kenntnisse notwendig. Um Anmeldung (erforderlich) wird gebeten unter: Felix Hausdorff – Gedenken an die jüdische Academia in Bonn — Bonner Mathematik (uni-bonn.de)
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LOCATION:Mathematikzentrum\, Lipschitz-Saal\, Endenicher Allee 60\, 53115 Bonn\, Endenicher Allee 60\, Bonn\, 53115\, Deutschland
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SUMMARY:"Ein Schock für uns alle" - Der Angriffskrieg der Hamas gegen Israel und aktuelle Entwicklungen
DESCRIPTION:Vortrag von Uriel Kashi mit anschließender Diskussion. \nIn seinem Vortrag bietet Uriel Kashi (Reiseleiter u.a. für die Bundeszentrale für politische Bildung\, Historiker und Pädagoge) aus Jerusalem einen umfassenden Überblick über den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023. Er beschreibt die historische und politische Entwicklung der Region und stellt die zentralen politischen und militanten Akteure vor\, von denen einige außerhalb Israels oder des Gazastreifens agieren. Im abschließenden Teil des Vortrags berichtet Kashi von seinen persönlichen Eindrücken der jüngsten Ereignisse und diskutiert aus israelischer Perspektive verschiedene mögliche Entwicklungen des Krieges in den kommenden Wochen. Im Anschluss wird es Zeit für Fragen und eine offene Diskussion geben. \nDie Anzahl der Plätze ist begrenzt!\nBitte melden Sie sich daher unter bonn@digev.de an!
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SUMMARY:‚Vergangenheitskonstruktionen. Erinnerungspolitik im Zeichen von Ambiguitätstoleranz‘
DESCRIPTION:Es diskutieren Prof. Dr. Constantin Goschler (Bochum)\, Dr. Saskia Fischer (Hannover) und Prof. Dr. Natan Sznaider (Tel Aviv\, möglicherweise per Zoom) am 7. Dezember 2023 um 19:00 Uhr im Universitätsclub Bonn\, Wolfgang-Paul-Saal. \nVorgestellt wird der Band ‚Vergangenheitskonstruktionen\, Erinnerungspolitik im Zeichen von Ambiguitätstoleranz‘\, hrsg. von Esther Gardei\, Hans-Georg Soeffner und Benno Zabel\, der 2023 im Wallsteinverlag erschienen ist. Herr Prof. Dr. Stephan Conermann\, Dekan der Philosophischen Fakultät\, spricht ein Grußwort. Insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Debatten um die deutsche Erinnerungskultur und das deutsch-israelische Verhältnis ist das Buch sehr aktuell.  Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie herzlich zu einem kleinen Empfang ein. Die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung bis zum 1.12. wird gebeten via vforum@uni-bonn.de. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! \nDie Veranstaltung des Bonner Zentrums für Versöhnungsforschung und der TRA 4 ‚Individuals and Societies‘ der Universität Bonn findet in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Bonn\, dem Katholischen Bildungswerk Bonn; der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bonn und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bonn statt.
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SUMMARY:In der Krise – Blick auf Israel und Deutschland
DESCRIPTION:Online-Gespräch mit Anita Haviv-Horiner \nAm Morgen des 07.10.2023 überfiel die islamistische Terrororganisation Hamas die Ortschaften rund um den Gazastreifen quasi im Schlaf und ermordete mehr als 1400 Israelis auf bestialische Weise. Mehr als 4600 Menschen wurden verletzt und über 230 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt\, darunter viele Babys\, Kinder und Alte. Nach Corona und den monatelangen Protesten gegen die Justizreform traf der Überfall das kleine Land genau 50 Jahre nach dem Yom-Kippur-Krieg völlig unvorbereitet. Er zwingt Israel in einen Krieg\, den es nicht gewollt hat\, und bei dem mit hohen Verlusten\, auch für die eigene Bevölkerung\, zu rechnen ist. \nWie geht man mit den Folgen der Gewaltexzesse um? Wie fühlt man sich angesichts der pro-palästinensischen und antisemitischen und antiisraelischen Demonstrationen in vielen deutschen Städten? Wie steht es um die viel zitierte deutsche Staatsraison? \nDarüber wollen wir mit Autorin und Bildungsexpertin Anita Haviv-Horiner sprechen.\nSie ist Tochter von Holocaustüberlebenden und wuchs in Wien auf. 1979 zog sie nach Israel. Über ihre Agentur Israel Encounter Programs ist sie Mitgestalterin der Israel Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung. \nIn ihrem jüngsten Buch „In Europa nichts Neues? Israelische Blicke auf Antisemitismus heute“ (zu beziehen über: In Europa nichts Neues? | bpb.de) zeigen die Interviews mit israelischen Jüdinnen und Juden\, die Teile ihres Lebens u. a. in Deutschland und Österreich\, ein multiperspektivisches Bild\, geprägt von den jeweiligen Biografien und Familiengeschichten. Mehr Informationen erhalten Sie auf Anitas Website Anita Haviv-Horiner | Bildungsexpertin | Israel ). \nDas Gespräch mit sich anschließender Fragerunde findet am 26. November 2023 um 19 Uhr auf Zoom statt. Hierzu können Sie sich unter bonn@digev.de anmelden. \nSie erhalten kurz vor diesem Termin den Zugangslink zu der Veranstaltung.
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SUMMARY:Solidarität mit Israel
DESCRIPTION:Bonn zeigt Flagge und erklärt sich solidarisch mit Israel! \nAm kommenden Sonntag\, den 15.10.2023\, 16 Uhr findet auf dem Bonner Marktplatz vor dem Alten Rathaus eine Solidaritätskundgebung der DIG AG Bonn statt. Bonns Oberbürgermeisterin\, Katja Dörner\, hat ihr Kommen zugesagt. Bitte teilen Sie dies und kommen Sie zahlreich\, damit wir ein sichtbares Zeichen für Israel setzen können.
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SUMMARY:Der Iran und Israel - eine wechselvolle Beziehung
DESCRIPTION:Aus Sicht Israels ist die Islamische Republik Iran\, insbesondere wegen ihres Atomprogramms\, die größte Bedrohung nicht nur für das kleine Land\, sondern für die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens. Und Israel ist in den Augen des iranischen Regimes ein illegitimes zionistisches Gebilde\, das es gilt\, mit allen Mitteln zu bekämpfen und von der Landkarte zu tilgen. \nDiese fundamentale Gegnerschaft beider Länder besteht seit der islamischen Revolution von 1979. Zudem ist die gesamte Region des Nahen Ostens seither mehr denn je durch internationale Spannungen geprägt (USA\, Saudi Arabien etc.). Insbesondere die Ereignisse des letzten (Tod der kurdischen Studentin Mahsa Amini und Frau-Leben Freiheit – die feministische Revolution im Iran) Jahres und deren Auswirkungen auf die iranische Zivilgesellschaft haben das iranische Regime enorm unter Druck gesetzt. \nDeshalb wollen wir einen Blick auf die derzeitige innenpolitische Situation in der Islamischen Republik Iran werfen und der Frage nachgehen\, was sich seit dem letzten Jahr verändert hat. Des Weiteren soll die Rolle der Islamischen Republik in der Region Nahost (u. a. Unterstützung der Hisbollah im Libanon) beleuchtet werden und welche Konsequenzen sich daraus für die Sicherheitslage Israels ergeben. \nÜber diese und weitere Aspekte in den israelisch-iranischen Beziehungen wollen wir uns mit der Autorin und Journalistin Shahrzad Eden Osterer und dem Politikwissenschaftler Aras-Nathan Keul unterhalten. \nDas Gespräch mit sich anschließender Fragerunde findet am 28. September 2023 um 20 Uhr auf Zoom statt. Hierzu können Sie sich unter bonn@digev.de anmelden. \nSie erhalten kurz vor diesem Termin den Zugangslink zu der Veranstaltung. \n  \nZur Person: \nShahrzad Eden Osterer ist Autorin\, Moderatorin und freie Journalistin/Netzjournalistin.  Beim BR24 ist sie zuständig für Netzthemen. \n  \nAras-Nathan Keul ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Deutschlands Rolle im Nahen Osten. Er hat sich dabei auf Deutschlands Beziehungen zu Israel und der Islamischen Republik Iran spezialisiert.
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SUMMARY:Das Bild Israels in den deutschen Medien
DESCRIPTION:Der in Israel lebende freischaffende Journalist Oliver Vrankovic befasst sich mit dem Bild Israels in den deutschen Medien. \nVrankovic stellt in seinem Vortrag dar\, wie in deutschen Medien u.a. durch einseitige und vereinfachte Darstellungen des komplexen israelisch-palästinensischen Konflikts nicht selten antizionistische Narrative erzeugt werden. Statt als Heimstätte für Jüdinnen und Juden und Zufluchtsort vor antisemitischer Verfolgung wird Israel in der Berichterstattung nicht selten als Kolonial- und Apartheidstaat sowie als negativer Hauptakteur im Nahostkonflikt dargestellt. Vrankovic zeigt auf\, dass der Blick oft allzu sehr auf israelische Friedenshemmnisse gelenkt wird\, während der antiisraelische Fanatismus auf der arabischen Seite relativiert wird. \nDer in Deutschland geborene Vrankovic lebt seit 2007 in Israel und arbeitet in einem Elternheim der „Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft“. Zudem ist er freischaffender Journalist für deutsche Medien u.a. für die Jungle World und die Jüdische Allgemeine. \nBitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter integrationundvielfalt@bonn.de an.
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LOCATION:Sitzungssaal 1 des Stadthauses Bonn\, Berliner Platz 2\, Bonn
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SUMMARY:Die aktuelle politische Lage in Israel
DESCRIPTION:Online-Vortrag von Prof. Dr. Gisela Dachs von der Hebräischen Universität Jerusalem. \nIsrael erlebt im 75. Jahr seines Bestehens seit Monaten Groß-Demonstrationen gegen die umstrittene Justizreform der rechts-religiöse Regierung unter Ministerpräsident Netanjahu. Zehntausende Israelis gehen auf die Straße\, weil sie in den Reformplänen einen Angriff auf die Unabhängigkeit und eine akute Bedrohung der Demokratie sehen. Prof. Dr. Dachs wird in diesem Zusammenhang ausführlich auf die aktuellen politischen Debatten und die Polarisierung in der israelischen Gesellschaft eingehen\, so auch auf den Einfluss der Religiösen und der extrem rechten Parteien auf die Politik\, den viele Israelis kritisch sehen. \nGisela Dachs ist Publizistin und als Sozialwissenschaftlerin an der Hebräischen Universität tätig. \nDer Vortrag der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Bonn findet in Kooperation mit dem Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Bonn statt. Er wird online im Rahmen der Ausstellung „1948“ zur Staatsgründung Israels gehalten\, die vom 7. August bis 1. September werktags von 8 bis 18 Uhr im Foyer des Stadthauses\, Berliner Platz 2\, zu sehen ist. \nBitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter integrationundvielfalt@bonn.de an. Nach der Anmeldung erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Veranstaltung den Zoom-Link.
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SUMMARY:Das Leo Baeck Institute in Jerusalem – Geschichte\, Aufgaben\, Forschungsschwerpunkte
DESCRIPTION:Zoom-Gespräch mit Dr. Irene Aue-Ben-David\, Leiterin des LBI\, am 11. Mai 2023\, 18:30 Uhr \n1955 wird das Leo Baeck Institut mit Standorten in Jerusalem\, New York und London gegründet\, seit 2001 gibt es zudem eine Zweigstelle des New Yorker Instituts in Berlin. Namensgeber für die unabhängige Forschungs- und Dokumentationseinrichtung für Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums ist der Rabbiner Leo Baeck\, der 1873 im heutigen Lezno (Polen) geboren wurde und einer der führenden Vertreter des liberalen Judentums in Deutschland war. \nNach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er Präsident der im September 1933 gegründeten „Reichsvertretung der Deutschen Juden“ und blieb trotz einiger Möglichkeiten zur Emigration in Deutschland\, um den deutschen Juden in den Jahren der Diskriminierung und Verfolgung beizustehen. 1943 wurde er mit seiner Familie in das Ghetto Theresienstadt deportiert und im Mai 1945 von der Roten Armee befreit. Er ließ sich in London nieder\, wo er 1956 starb. \nZu den Kernaufgaben des LBI in Jerusalem gehört die Forschung zum deutschen und zentraleuropäischen Judentum. In der jüngsten Vergangenheit hat das Leo Baeck Institute Jerusalem neue Aufgaben und Programme übernommen\, die den Dialog fördern sowie die Erfahrungen und Traditionen des deutschen und zentraleuropäischen Judentums für die gegenwärtige israelische Gesellschaft in den Fokus rücken. \nDie bekannteste deutschsprachige Veröffentlichung des Instituts ist der jährlich im Jüdischen Verlag des Suhrkamp Verlags erscheinende „Jüdische Almanach“. \nÜber die Entstehungsgeschichte\, die Aufgaben und die nationalen und internationalen Forschungen und Projekte des Instituts in Jerusalem wollen wir mit dessen Direktorin Dr. Irene Aue-Ben-David sprechen. \nAnmeldungen bitte  unter bonn@digev.de. Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung den Zugangslink.
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SUMMARY:Justizreform in Israel: Warum sie eine Gefahr für die israelische Demokratie bedeutet
DESCRIPTION:In seinem Vortrag „Justizreform in Israel: Warum sie eine Gefahr für die israelische Demokratie bedeutet“ beleuchtet Uriel Kashi die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen rund um die Justizreform in Israel und diskutiert deren mögliche Auswirkungen auf die israelische Demokratie. Dabei stellt er die wichtigsten politischen Kräfte vor\, die diese Reform vorantreiben möchten\, und analysiert die Interessen\, die die verschiedenen Parteien mit dieser Reform verfolgen. Mit seiner fundierten Expertise wird Kashi sowohl historische als auch aktuelle Perspektiven bieten\, die zum Verständnis dieser komplexen Thematik beitragen. \nDie Veranstaltung findet am 21. April 2023 um 19:00 Uhr (deutsche Zeit) statt und wird über Zoom abgehalten. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle Interessierten. Um am Event teilzunehmen\, klicken Sie bitte auf den folgenden Link: https://us06web.zoom.us/j/85175030376?pwd=K3JNa1cyRitUYnV6YUNKWjcrRGtodz09\n\nIm Anschluss an den Vortrag wird es zudem eine offene Fragerunde geben\, in der Sie die Möglichkeit haben\, Ihre Fragen und Anliegen direkt an Uriel Kashi zu richten. \n 
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SUMMARY:Die außenpolitischen Herausforderungen für die neue Regierung Israels
DESCRIPTION:Ein Gespräch mit Botschafter a.D. Ilan Mor/Tel Aviv \nOnline-Veranstaltung auf ZOOM \nAm 29. Dezember 2022 hat die Knesseth der Kabinettsliste der neuen israelischen Regierung zugestimmt. Es ist die 37. Regierung in der fast 75-jährigen Geschichte des Landes und die sechste unter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Neuer Außenminister ist der Likudpolitiker Eli Cohen. \nDas Gespräch mit Botschafter a. D. Mor wird die gegenwärtigen außenpolitischen Ausgangspositionen Israels ebenso diskutieren wie die Handlungsoptionen der neuen Regierung auf der internationalen Bühne. Dabei werden das Verhältnis zu den USA und zur EU zur Sprache kommen und die Situation im Nahen Osten im Lichte der „Abraham Accords“ vor dem Hintergrund des Konflikts mit dem Iran. Schließlich ist die Haltung Jerusalems im Ukrainekonflikt verständlich zu machen. Die Themen werden nicht als Vortrag\, sondern in Form eines Gesprächs abgehandelt mit einem Experten\, der aus der Erfahrung seiner 40-jährigen diplomatischen Praxis spricht. \nIlan Mor\, seit 1983 im diplomatischen Dienst des Staates Israel\, war bis Ende 2022 Botschafter in Kroatien\, davor in Ungarn. Nach Stationen in Afrika und den USA war von 1992 bis 1996 an der Botschaft in Bonn tätig\, von 1998 bis 2002 Gesandter in Beijing\, bevor er von 2004 bis 2009 als Gesandter nach Berlin ging. \nDas Gespräch findet in deutscher Sprache auf Zoom statt. Bitte melden Sie sich hierzu unter bonn@digev.de an. Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung den Zugangslink.
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