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Wie viel Vergangenheit vertragen Gegenwart und Zukunft? 60 Jahre Deutsch-Israelische Gesellschaft

7 Mai @ 18:00 - 20:00

– Vortrag von Dr. Martin Kloke, Berlin –

Es geschah am 21. März 1966 im Bonner Bundeshaus: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit riefen 50 engagierte Menschen aus Politik, Kirchen und Gewerkschaften die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) ins Leben. Heute gehören der Freundschaftsgesellschaft mehr als 9.000 Mitglieder in 50 regionalen Arbeitsgemeinschaften an. Inwieweit ist die DIG-Geschichte mit markanten Entwicklungen in Israel, im Nahen Osten und in Deutschland verwoben? Lassen sich aus einer differenzierten Betrachtung der Vereinshistorie Prognosen für die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen ableiten?

2025 erhielt Dr. Martin Kloke als erster Forscher freien Zugang zum Archiv der DIG. Vor diesem Hintergrund berichtet der Referent über Meilensteine und Herausforderungen der DIG – aus der Nähe des Kenners und zugleich aus der Distanz des Analytikers.

Dr. Martin Kloke ist Politikwissenschaftler, Bildungsmedienberater und Publizist in Berlin. An der Universität Gießen wurde er 1989 über das Thema „Israel und die deutsche Linke. Zur Geschichte eines schwierigen Verhältnisses“ promoviert. Nach Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Otto-Benecke-Stiftung in Bonn und als Ethik-Redakteur beim Volk und Wissen Verlag in Berlin war er bis 2025 für den Cornelsen Verlag tätig. Kloke ist seit vielen Jahren in der deutsch-israelischen Beziehungsgeschichte unterwegs und hat dazu zahlreiche Beiträge veröffentlicht.

Bitte melden Sie sich unter an. Eine Anmeldebestätigung mit Informationen zum Veranstaltungsort erhalten Sie per Email am Tag vor der Veranstaltung.

Details

Datum:
7 Mai
Zeit:
18:00 - 20:00

Veranstalter

Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Bonn
Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn